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Analog-Anzeige
Als Analoganzeige bezeichnet man die Zeitanzeige mittels Zifferblatt und Zeiger.
Atomuhr
Hat mit herkömmlichen Uhren nichts zu tun. Sie arbeitet mit der Schwingungsdauer bestimmter Atome. Die Gangabweichung beträgt 1 Sekunde in 20'000 Jahren.
Automatische Uhren (kurz Automatik)
Man bezeichnet damit mechanische Armbanduhren, deren Zugfedern durch die Armbewegung der Uhrenträger automatisch aufgezogen werden. Keine oder ungenügende Bewegungen der Uhren führen damit zu Gangabweichungen oder Stillstand.
Chronograph
(entstammt dem Griechischen, aus den Wortstämmen Chronos (Zeit) und Graphô (ich schreibe). Dabei handelt es sich um eine (Armband)uhr, die neben der normalen Zeitangabe einen beliebig zuschaltbare und anhaltbare Funktion zum Stoppen von individuellen Zeiten hat.
Chronometer
Besonders genau gehende Uhren, für die nach intensiver, amtlicher Prüfung ein Zertifikat ausgestellt wird.
Digital-Anzeige
(vom englischen "digit") - Anzeige mit Ziffern (z.B. Datumsscheiben)
Ewiger Kalender
Komplizierte Zusatzeinrichtung zur Anzeige von Datum, Wochentag, Monat und Jahr, welche die Schaltjahre berücksichtigt.
Funkuhr
Mit einem Funkempfänger und Decoder ausgerüstete Uhr. Die Zeitangabe beziehungsweise die Zeitimpulse werden von einer Atomuhr gesteuert und die entsprechenden Impulse regelmässig per Sender an die Uhr übermittelt. Damit zeigt die Uhr jederzeit die genaue, offizielle Zeit und der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit findet ebenfalls automatisch statt.
Gangabweichung
Vor- oder Nachgehen einer Uhr. Hängt sowohl von der Qualität und der Regulierung des Uhrwerkes wie auch von externen Faktoren ab (z.B. Erschütterungen, Temperaturschwankungen, unregelmässiges Aufziehen).
Gangdauer/Gangreserve
Die Zeit, die eine mechanische Uhr vom Vollaufzug der Zugfeder bis zur völligen Entspannung läuft. Manche Uhren haben auf dem Zifferblatt eine Anzeige, welche die Restgangdauer anzeigt.
GMT = "Greenwich Mean Time"
Durch den Londoner Stadtteil Greenwich verläuft der Nullmeridian. Die Erde ist in 24 Zeitzone aufgeteilt und die Zeitangaben erfolgen immer bezogen auf GMT (z.B. New York GMT - 7 Stunden, Sidney GMT + 8 Stunden). Uhren mit der Möglichkeit der Anzeige einer 2. Zeitzone werden oft GMT genannt.
Gregorianischer Kalender
Dieser Kalender wurde 1582 von Papst Gregor XIII. entwickelt und 1776 eingeführt. Er teilt das Jahr in 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Die Ungenauigkeit von über 5 Stunden wird alle 4 Jahre durch die Schaltjahre (zusätzliche ein 29. Februar) ausgeglichen. Die dadurch in die andere Richtung entstehende Ungenauigkeit wird ausgeglichen, indem alle durch 100 teilbaren "Schaltjahre" wiederum nur 365 Tage nur haben. Um die damit verbleibende Ungenauigkeit auch noch auszugleichen, hat aber der Februar alle 400 Jahre 29 Tage, obwohl diese Jahreszahl durch 100 teilbar ist.
Der Jahresbeginn im Januar wurde willkürlich festgelegt.
Julianischer Kalender
Der von Julius Caesar 46 v. C. eingeführter Kalender wurde zwar vom heute gültigen Gregorianischen Kalender abgelöst, die Monatsbezeichnungen aber blieben erhalten. Da das Jahr nach Julianischem Kalender im März begann, erklären sich auch einige der noch heute gültigen Monatsbezeichnungen September (7. Monat), Oktober (8.), November (9.) und Dezember (10.).
Kaliber
Fachspezifische Bezeichnung für ein Uhrwerk. Wird in der Regel mit zusätzlichen Angaben bezüglich Hersteller, Konstruktionsart und Grösse angegeben.
Keramik
Wird auch High-Tech-Keramik genannt. Dieser Werkstoff wird auch in der Uhrenherstellung verwendet. Seine Vorteile sind seine Härte (ist praktisch kratzfest), die Widerstandsfähigkeit gegenüber chemischen Substanzen und die in der Regel gute Hautverträglichkeit.
Kleine Sekunde
In der Uhrentechnik spricht man von einer Werkkonstruktion, bei welcher sich der Sekundenzeiger nicht in der Mitte des Zifferblattes befindet.
LCD - Anzeige
(=Liquid Crystal Display) - Anzeige mittels Flüssigkristallen
Marine Chronometer
Früher war zur Navigation auf Schiffen die möglichst genaue Zeit sehr wichtig. Besondere Merkmale sind besondere Hemmungen sowie kardanische Aufhängung des Uhrwerkes. Diese Aufhängung hielt die Uhr bei schaukelnden Schiffen in waagrechter Lage, um so Gangfehler zu vermeiden.
Mechanische Uhr
Die mechanische Uhr speichert die mittels Hand- oder automatischen Aufzug zugeführte Energie in der Zugfeder. Die Umsetzung in Zeitimpulse wird ebenfalls mechanisch (Hemmung, Räderwerk) gesteuert und diese werden dann mechanisch, d.h. mittels Räderwerk in die Analogzeitangabe übertragen. Eine mechanische Uhr kann nicht die Präzision einer Quarzuhr erreichen und ist in der Regel wartungsintensiver.
Quarz-Uhr
Die Quarzuhr bezieht ihre Energie aus einer Batterie. Die von einem schwingenden, synthetischen Quarz erzeugten Zeitimpulse werden vom einem integrierten Schaltkreis gesteuert und mittels Schrittmotor und Räderwerk auf die Zeiger übertragen.
Repetieruhr
Uhren mit speziellen Mechanismen welche erlauben, mittels individueller Auslösung eines Schlagwerkes die Zeit (Stunden und ev. Minuten) anzugeben.
Saphirglas
Uhrenglas aus synthetischem Saphir, aufgrund der grossen Härte praktisch unzerkratzbar.
Solaruhren
Quarzuhren, welche die Energie des Lichtes nutzen. Diese lädt mittels Solarzellen den eingebauten Akku auf.
Stahl
Schmiedbares Eisen. Für Uhrengehäuse wird nur Edelstahl verwendet. Durch Beimischung (Legieren) von Chrom und Nickel wird das Material korrosionsbeständig und lässt sich gut schleifen und polieren.
Tachymeterskala
Zusatzskala auf Zifferblättern oder Gehäuseringen von Chronographen, welche die Ermittlung der Geschwindigkeit erlaubt. Die Durchfahrtszeit einer bekannten Strecke wird gestoppt und kann auf der Skala abgelesen werden. Diese Anzeige dient heute mehrheitlich nur noch ästhetischen Zwecken.
Titan
Sehr leichtes, aber trotzdem sehr hartes Material. Die Verarbeitung ist sehr aufwendig.
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